Kannst du dich entspannen?

Entspannen mit dürfen statt müssen

Alles wird zu viel. Fühlst du dich getrieben und rennst täglich hinter deiner Tätigkeitsliste her? Hast du das Gefühl immer zu müssen? Vielleicht hast du sogar ein Morgenritual, du musst dies oder jenes? Sogar meditieren, dich weiterentwickeln und entspannen musst du dich?

Überall sind wir am Optimieren und es gehört mittlerweile dazu, dass wir uns mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen, Yoga machen, eine gute Mutter oder Vater sind und alles im Griff haben. Wenn wir versuchen uns überall zu optimieren, alles gut machen möchten, fühlen wir uns mit der Zeit überfordert und alles wird zu einem müssen.

Ein weiteres Gefängnis? Fühlen wir uns durch die vielen Möglichkeiten freier und sind wir glücklicher oder stecken wir im nächsten Gefängnis fest?

Dürfen statt müssen

Erlaube dir zu fühlen, ob du wirklich musst. Weshalb musst du dies oder jenes? Was redet dir dein Verstand ein, wenn du das nicht tust dann…?

Mache dir eine Liste und halte schriftlich fest, was du alles sollst und musst.

Frage dich anschliessend:
• muss ich wirklich?
• Weshalb muss ich?
• Für wen oder was muss ich?
• Was wäre, wenn ich diese Sache nicht machen würde?

Schreibe alles auf. Mit der Zeit wird dir klar, was dich antreibt und du kannst deinem Verstand erklären, was du ab jetzt möchtest und was du nicht mehr möchtest.

Weniger ist mehr

Erlaube dir, dich einen Augenblick zurückzulehnen, weich zu atmen und dich zu entspannen. In die Ruhe sinken zu lassen und einfach zu sein mit allem was ist. Wie fühlt es sich an, für einen Augenblick nichts zu müssen? Einfach nur zu SEIN und weich zu atmen?

In der Ruhe liegt die Kraft

In der Hektik brauchen wir viel Energie. Oft müssen wir uns sehr anstrengen, und es bleibt keine Zeit, um die kleinen und grossen Signale und Zeichen des Körpers und Alltags wahrzunehmen. Vielleicht gibt es sogar vieles, was uns Freude machen würde, wenn wir genügend Zeit dafür hätten. Doch in der Hitze des Gefechts geht uns der Spass verloren.

In die Ruhe und in die Stille eintauchen ermöglicht uns, mehr das grosse Ganze zu sehen und zu spüren, was jetzt wichtig ist und der nächste Schritt sein könnte. Wir nehmen verschiedene Ebenen einer Situation wahr und wir können leichter Entscheidungen treffen. Vieles läuft leichter von der Hand, wenn wir ruhig und konzentriert sind.

Dürfen statt müssen

Du kannst in deinem Wortschatz das Wort MÜSSEN streichen und mit DÜRFEN ersetzen. Nimm wahr, wie es sich für dich anfühlt, wenn du nichts mehr musst, sondern darfst? Vor allem in deiner Freizeit? Vielleicht realisierst du, dass du schon gut bist, wie du bist und dass du bereits vollkommen bist? Vermutlich macht es mehr Spass an einer Tätigkeit dranzubleiben, wenn du nicht mehr musst, sondern darfst. Könnte es sein, dass du gewisse Dinge auch tust, weil man sie tut und du hast dich nicht gefragt, ob es dir wirklich zusagt? Zeit und Muse sind ein kostbares Gut und möchten im Alltag integriert werden.

In Wahrheit müssen wir nirgendswo mehr hin, wir sind bereits in uns angekommen. Es liegt in der Natur des Menschen, dass wir neugierig sind, neues lernen und entdecken möchten. Deshalb ist es auch etwas Natürliches, aktiv zu sein. Ob ich meiner Neugierde und Intuition folge oder nach etwas Strebe, was gesellschaftlich vorgegeben wird, ist ein grosser Unterschied. Dabei geht es um meine Freude an einer Sache und dass meine Energie dabei ist. Einfach sein, ist genauso wertvoll, wie alles Mögliche zu tun. Sobald du also das Gefühl hast, dass du etwas musst, frage dich, ob du das wirklich möchtest und ob es deines ist. Erlaube dir, deine eigene Wahrheit zu spüren und danach zu handeln.

Alles was du brauchst ist bereits in dir

Wenn wir uns bewusst machen, dass wir bereits vollkommen sind, braucht es keine Anstrengung mehr. Alles was wir aus uns heraus gestalten und kreieren, fällt uns leichter und wir fühlen uns lebendig. Das heisst natürlich nicht, dass wir keine Herausforderungen mehr zu meistern haben, doch der Umgang und die damit verbundenen Gefühle verändern sich.

Der Freude folgen heisst für mich auch nicht, dass alles nur leicht ist und Freude macht, denn auch Projekte, die mir grosse Freude bereiten, bringen oft Herausforderungen mit sich, die ich lieber nicht hätte und auf die ich verzichten könnte. Manchmal tauchen auch Angst und Verzweiflung auf oder das Gefühl etwas nicht zu schaffen. Das gehört alles dazu und ist menschlich, wenn wir wachsen möchten.

Ein Schlüssel für Veränderung

Für viele Menschen liegt ein Schlüssel darin, von der Aussen- in die Innenwelt zu kehren und sich mit der wahren Essenz, der Seele zu verbinden. Sich zu fragen: was macht mir Freude? Was ist meine Vision? Wozu bin ich hier auf der Erde? Wie möchte ich mich im Alter fühlen, wenn ich auf mein gelebtes Leben zurückblicke? Das muss nichts Spektakuläres sein. Jedes einzelne Individuum ist unglaublich von Bedeutung und einzigartig durch sein reines da sein und sich wahrhaftig zeigen mit allen bunten Farben und Schattierungen.

Wenn du etwas für deine Muse tun möchtest, kannst du kreativ werden und ein Visionboard erstellen mit all deinen Wünschen, Träumen und Bedürfnissen. Du wirst sehen, wie kraftvoll dein kreativer Ausdruck ist und wie magisch sich deine Vision verwirklicht.

Selbstermächtigung und Eigenverantwortung

Wir können uns selbst ermächtigen und uns für die Freude, Liebe und Leichtigkeit entscheiden. Was wäre, wenn wir dazu auf der Erde sind um unser Leben so zu leben, wie es sich gut anfühlt und nicht um alles zu tun, dass es für andere Menschen stimmig ist? Nach meinem Verständnis geht es auch nicht darum, noch mehr zu wissen oder besonders leistungsfähig zu sein, sondern mehr ins Fühlen und in die Ruhe zu kommen.

Fühlen, wie geht es mir gerade und allen Gefühlen erlauben zu sein. Auch Wut, Scham und Trauer dürfen sein. Sie machen uns lebendig und lassen uns die Freude fühlen. Ohne Wertung, hat jedes Gefühl seine eigene Energiequalität und gehört zu uns Menschen dazu. Sie füllen unseren Alltag mit vielen Farben und Facetten aus und unterscheiden uns von einer Maschine.

Dein ureigener Weg

Gerne ermutige ich dich:
• deinen ureigenen Weg zu gehen
• deiner Freude zu folgen und dran zu bleiben in herausfordernden Momenten
• mutig zu sein, dich so zu zeigen wie du bist
• deine Bedürfnisse wahrzunehmen, liebevoll und klar für dich einzustehen
• klare Grenzen zu setzen
• weich zu atmen, dich zurückzulehnen und zu entspannen

Du bist gut so wie du bist und ein Geschenk für die Welt. Wir dürfen die Liebe unserer Seele annehmen und in unseren Körper, in jede Zelle und alle Lebensbereiche fliessen lassen. Du darfst, wenn du möchtest.

Erlaube dir, deine eigene Wahrheit zu fühlen. Ich möchte dich lediglich inspirieren und ermutigen, deiner inneren Weisheit zu vertrauen und alles wieder loszulassen, was sich nicht stimmig anfühlt für dich.

Vielleicht möchtest du dich mit gleichgesinnten Frauen verbinden, dich gegenseitig inspirieren und so zeigen wie du bist. Dann bist du in einem meiner Frauenkreise herzlich willkommen.

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Viel Freude und Humor wünsche ich dir von Herzen.

Herzensgrüsse
Rosi

Wie du dich jederzeit durch bewusstes Atmen ins Hier und Jetzt bringst

Seidenreiher

Ich möchte dich einladen, dich gleich zu Beginn auf eine kleine Übung mit mir einzulassen. Bist du dabei?

Lehne dich zurück und atme zwei bis drei tiefe Atemzüge ein und aus. Dann erlaube dir, zu deinem ganz natürlichen Atemrhythmus zurückzukehren.

Erlaube deinem Atem und deinen Muskeln, weich zu werden. Lass dich halten und tragen von der Unterlage, auf der du sitzt, stehst oder liegst. Spüre den Halt. Spüre, wie du Atemzug für Atemzug tiefer in deinen Stuhl oder in den Boden hineinsinkst und sich dein Körper entspannt.

Nimm jetzt die Bewegung deines Atems, deine Gefühle und deine Körperempfindungen wahr. Das darf auf ganz unbeschwerte Weise geschehen. Erlaube deinen Gedanken, da zu sein und vorbeizuziehen wie Wolken am Himmel. Alles darf sein, ohne dass du dagegen zu kämpfen oder dich dafür anzustrengen brauchst. Einfach sein mit dem, was gerade ist. Es gibt nichts zu tun und nichts zu lösen.

Erlaube dir, zu spüren, wie es dir geht und wie es sich anfühlt, wenn alles da sein darf. Verweile hier, solange du möchtest, und kehre danach mit zwei bis drei tiefen Atemzügen wieder zurück.

Mein Weg zur Expertin für liebevolle Beziehungen

Rosi Gähwiler, Expertin für Selbstliebe und liebevolle Beziehungen

Meine Herausforderungen und Erfahrungen haben mich zu der Frau gemacht, die ich heute bin.

Expertin für liebevolle Beziehungen

Ich bin Expertin in den Themen Selbstliebe und liebevolle Beziehungen in Partnerschaft, zu Kindern und am Arbeitsplatz.

Warum mache ich genau das, was ich mache und habe meine Berufung gefunden?

Meine Klienten können fühlen, dass ich vieles selbst erlebt habe und dadurch viel Mitgefühl empfinden kann. An meinem Beispiel sehen sie, dass so viel mehr möglich ist, als sie im Moment glauben können.

Selbstliebe entwickeln auf sanfte Weise

Selbstliebe entwickeln

Bestimmt hast du schon davon gehört, dass du „deine Selbstliebe entwickeln“ solltest. Über Selbstliebe wird heute ebenso selbstverständlich gesprochen wie über gesunde Ernährung oder regelmäßige Bewegung.

Aber was ist, wenn dir der Gedanke schwerfällt, dich selbst zu lieben?

Wege zu mehr Gesundheit: Achtsamkeit und Umgang mit Gefühlen

Video-Serie, viele Wege führen zu mehr Gesundheit

In der 2. Video-Serie von Antje May „Viele Wege führen zu mehr Gesundheit“ interviewt mich Antje über Achtsamkeit und Gefühle. Genauer gesagt darüber, welchen Einfluss der achtsame Umgang mit Gefühlen auf deine Gesundheit hat. Denn der richtige Umgang mit Emotionen ist ein Schlüssel zu mehr Gesundheit. Wenn wir lernen, die Verantwortung für das zu übernehmen, was in uns vorgeht, dann halten wir diesen Schlüssel in unseren Händen!

Liebevoller Umgang mit sich selbst

Entspannung durch bewusstes Atmen

Ich habe mir über Jahre unendlich viel Wissen angeeignet, Kurse und Seminare besucht. Ich hatte alles versucht und nichts erreicht – ich fühlte mich oft hilflos und so, als hätte ich keine Kontrolle über mein Leben. Kennst du das vielleicht?

Ich dachte immer, dass ich mir etwas Gutes tue, indem ich mir Zeit für mich nehme und ein Seminar besuche oder ein neues Buch lese, um mein Bewusstsein zu erweitern … und sicher war es auch irgendwo gut, denn kurzzeitig ging es mir auch besser. Aber sobald ich dann nach Hause kam, zu meinem Mann und meiner kleinen Tochter, fühlte ich mich sofort wieder gefangen und stürzte in ein noch tieferes Loch als das, aus dem ich gerade herausgeklettert war. Ich war müde, erschöpft, launisch, krank, mein Körper tat mir weh, mein Mann und ich hatten Streit, und ich fühlte mich von der ganzen Welt vernachlässigt, abgelehnt und unverstanden.

Ankommen im Jetzt

Coaching und Wegbegleitung Rosi Gähwiler Jona

Wir sind uns gewohnt in der Vergangenheit und in der Zukunft zu leben und verpassen dadurch gerne den jetzigen Augenblick. Wir übersehen die wunderschöne Blume am Wegrand, das Lächeln eines Kindes und überhören das Zwitschern der Vögel. Ankommen im Augenblick, unseren Körper wahrnehmen, alle unsere Sinne öffnen und den jetzigen Moment bewusst wahrnehmen eröffnet uns neue Horizonte. Durch bewusstes Atmen können wir sanft und behutsam Atemzug für Atemzug, Schritt für Schritt in die Fülle des Lebens eintauchen. Das Leben, die Freude und die Fülle ist in jedem Augenblick vorhanden und wartet darauf angenommen zu werden. Eckhart Tolle erklärt in seinem Buch “Jetzt” die Kraft des Augenblickes.

Ja zum Leben

Blumen blühen ja zum Leben

Ja zum Leben heisst im Einklang sein mit dem was ist. In diesen Momenten ist das Leben im Fluss und alles geht leicht und einfach, selbst wenn wir etwas nicht so gerne machen. Leider erleben viele Menschen den Alltag und die Arbeit als anstrengend und stressig. Hadern mit dem was gerade ist.

Wir haben gelernt unsere Gefühle abzulehnen und zu unterdrücken, was uns viel Kraft kostet. Ja zu sagen zu allen Gefühlen, sie zu spüren und zuzulassen kann geübt werden indem wir unsere Achtsamkeit auf unser Befinden lenken und uns fragen wie wir uns jetzt gerade fühlen. Habe ich angst, bin ich wütend, habe ich keine Lust, bin ich traurig, eifersüchtig, glücklich oder fühle ich Liebe? Oft nehmen wir die Gefühle diffus als Stress, Druck oder Schmerz wahr und haben früh gelernt die eigentlichen Gefühle zu unterdrücken, statt sie in ihrer ganzen Kraft und Energie zu fühlen. Nicht die echten Gefühle verursachen Schmerz oder Stress, sondern die Ablehnung und Unterdrückung der Gefühle.

Der Innere Kritiker

Rapperswil-Jona

Hast Du auch schon beobachtet, wie du selbst mit dir umgehst? Gibt es da eine innere Stimme, welche dich ständig kritisiert oder verurteilt? Hörst du in dir die Stimme was du alles falsch gemacht hast, was du hättest tun oder erreichen sollen, wo du hättest besser sein sollen? Das ist der innere Kritiker!

Es ist oft traurig wie hart, lieblos, selbstzerstörerisch wir mit uns selbst umgehen. Es ist sogar normal für uns, wir kennen es nicht anders. Nehme wahr, wie sich deine Anteile anfühlen, welche ständig kritisiert werden. Fühlen sie sich wertlos, alleine, traurig, wütend, als Versager, dass sie eh nichts auf die Reihe kriegen? Sind die Anteile vor Kälte und Härte erstarrt?