Vertrauen

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Vertrauen in sich selbst und Selbstvertrauen zu haben fühlt sich wunderschön an. Leider begegnen wir oft zuerst unseren Ängsten und Einwänden des Verstandes. Manchmal haben wir über die Jahre gelernt über den Verstand zu vertrauen, weil uns das Leben gelernt hat, dass am Ende alles gut kommt. Aber was, wenn ich es nicht fühlen kann? Vertrauen zu fühlen ist tiefer als nur vom Verstand her zu vertrauen. In Momenten, wo dunkle Wolken aufziehen am Himmel und kein Ausweg da zu sein scheint, ist es manchmal ganz schön schwierig dem Fluss des Lebens zu vertrauen und sich tragen zu lassen. Unser Inneres kommt in Alarmbereitschaft und möchte fliehen oder kämpfen. Die Angst ist in den Knochen spürbar und weit und breit kein Vertrauen in Sicht. Das alles hat bestimmt seinen Grund und ist normal und verständlich, weil Gefühle einer anderen Gesetzmässigkeit unterstellt sind. Was nun?

Halte Inne, atme weich und erlaube Dir wahrzunehmen wie Du Dich gerade fühlst. Erinnern Dich Deine Gefühle an bestimmte Begebenheiten? Bist Du wütend, traurig und hast Du Angst? Lasse alle Erinnerungen und Gefühle mit dem Atem fliessen und bleibe ganz bei Dir ohne zu kämpfen oder wegzulaufen. Mit der Zeit legen sich die inneren Wogen der Gefühle. Du kannst Deine Wut, Trauer und Angst halten und trösten bis sie sich angenommen und verstanden fühlen. Wenn es in Dir ruhig wird, erlaube Dir zu fühlen, was Dein nächster Schritt sein wird. Vielleicht geht es jetzt zuerst nur darum, Dich halten und tragen zu lassen und einfach mit Dir zu sein und Dich zu geniessen. Du spürst, wenn es Zeit ist weiterzugehen.

Viel Freude beim ausprobieren:-).

Bei tiefsitzenden Traumatas ist es hilfreich sich zu diesem Thema unterstützen zu lassen und Hilfe anzunehmen.

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