Kannst du dich entspannen?

Entspannen mit dürfen statt müssen

Alles wird zu viel. Fühlst du dich getrieben und rennst täglich hinter deiner Tätigkeitsliste her? Hast du das Gefühl immer zu müssen? Vielleicht hast du sogar ein Morgenritual, du musst dies oder jenes? Sogar meditieren, dich weiterentwickeln und entspannen musst du dich?

Überall sind wir am Optimieren und es gehört mittlerweile dazu, dass wir uns mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen, Yoga machen, eine gute Mutter oder Vater sind und alles im Griff haben. Wenn wir versuchen uns überall zu optimieren, alles gut machen möchten, fühlen wir uns mit der Zeit überfordert und alles wird zu einem müssen.

Ein weiteres Gefängnis? Fühlen wir uns durch die vielen Möglichkeiten freier und sind wir glücklicher oder stecken wir im nächsten Gefängnis fest?

Hast du oft Angst und machst dir Sorgen?

kleines Kind hat Angst

Angst ist ein Gefühl, das viele Menschen gut kennen und am liebsten loshaben möchten. Vielleicht hast du Angst deine Meinung zu sagen, Fehler zu machen und du selbst zu sein. Angst vor deinem Chef oder bestimmten Situationen. Auch Angst vor Krankheiten, dass Jemandem etwas zustosst oder Zukunftsängste sind nur einige Gründe, welche uns im Alltag stark einengen können. Wie alles im Leben, möchte die Angst zuerst angenommen werden. Wenn sie abgelehnt wird, stosst sie zurück.

In einem Moment der Gefahr hilft die Angst am Leben zu bleiben. Sie hindert uns vor ein Auto zu laufen oder Gefahren zu erkennen. Wenn wir Angst haben, sind wir ganz konzentriert, hören jedes Geräusch und sind bereit zu fliehen oder anzugreifen. Wie erkennst du aber, wann die Angst dich hindert dein Leben zu leben?

5 Tipps bei Stress und Überforderung

Stress und Überforderung beginnt teilweise schon bei Kindern und Jugendlichen. Unzählige Erwachsene fühlen sich überfordert, gestresst und ausgelaugt. Alles wird zu viel, Probleme in der Schule, Beziehungen brechen auseinander, Probleme am Arbeitsplatz oder in der Familie, zu viele Termine und Tätigkeiten füllen den Terminkalender. Wir können uns auch mit der Freizeitgestaltung überfordern, weil die Pause dazwischen, die Ruhe, das Sein fehlt. Dann kann sich im Körper alles zusammenziehen, die Muskeln spannen sich an, alles beginnt zu kribbeln vor Unruhe und die Gedanken beginnen zu kreisen. Der Körper kann sich schwer, unwohl und krank anfühlen. Nichts mehr fliesst, alles wird schwierig und anstrengend. In diesen Situationen fällt es schwer zu entspannen, abzuschalten und sich fallen zu lassen. Kreisende Gedanken, Unruhe und Anspannung rauben den Schlaf und es kann daraus ein negativer Kreislauf bis zur Erschöpfung oder Burnout entstehen.

Frühling

Magnolie im Frühling

Wie herrlich der Frühling in seiner Blütenpracht. Die Natur erwacht und erblüht. Leider leiden gerade in dieser wunderschönen Jahreszeit viele Menschen unter den Pollen und können die Vielfalt der Natur dadurch nicht richtig geniessen. Der Körper ist überfordert und fühlt sich gestresst.

Hier kann es hilfreich sein, weich zu atmen und Atemzug für Atemzug in den Bauch zu sinken. Wie geht es dir gerade? Wie fühlst du dich? Atme weich mit all deinen Gefühlen und fliesse mit deinem Atem. Es gibt nichts zu tun, nichts zu lösen. Mit jedem Atemzug ein JA zu deinem Leben, ein JA zu dir selbst. Alles belastende, alles was zuviel ist, überfordert und den Körper beeinträchtigt darf fliessen. Verbinde dich mit der Erde und dem Himmel, spüre die Erde unter deinen Füssen und den Himmel über dir. Erlaube dir ganz präsent zu werden und in deinem Körper, in deinem Inneren anzukommen. Erlaube, dass alles in dir zu Ruhe kommen darf und die Schönheit und Vielfalt der Natur dich in der Stille berühren darf.