Grenzen setzen

klare Grenzen setzen

Klare Grenzen setzen ist in allen Beziehungen sehr wichtig. Kannst du deine Grenzen setzen und die Grenzen deiner Mitmenschen respektieren?

Ich habe für mich entdeckt, wie unglaublich wichtig es für mich ist, liebevolle, klare Grenzen zu setzen. Das beginnt im Kleinen, wie im Grossen. Vor Jahren hat mir meine kleine Tochter aufgezeigt, wie wichtig es für mich ist, meine Grenzen zu spüren, respektieren und zu setzen. Als Kind habe ich nicht gelernt, meine Grenzen zu spüren und respektieren und dadurch wusste ich oft nicht, wo meine Grenzen sind, was ich will und was nicht. Gut hatte ich da meine Tochter, denn sie wusste haargenau was sie will und was nicht.

So hatte ich also für mein Gefühl nur 2 Möglichkeiten offen, entweder finde ich es heraus und lerne klare, liebevolle Grenzen zu setzen, oder ich verbrauche unglaublich viel Energie. Wie ihr denken könnt, habe ich Ersteres gewählt. Ich wusste was ich nicht möchte, nämlich mit der Macht/Ohnmacht Strategie Grenzen setzen. Aber wie kann ich liebevolle, klare Grenzen setzen?

Herausfinden wo Grenzen sind

Durch achtsames beobachten von meinen Gefühlen und Körperempfindungen habe ich immer schneller gespürt, bis wo sich etwas stimmig und gut anfühlte und wo ich mich nicht mehr wohlfühlte und mein unwohl sein Pegel zu steigen begann. Anfangs durfte ich liebevoll mit mir sein und mich trotzdem innerlich umarmen, wenn ich zwar gespürt habe, dass ich über meine Grenzen gehe, sie aber nicht respektiert und umgesetzt habe. Step by step habe ich es gelernt für mich einzustehen und klare Grenzen zu setzen und dies auch zu kommunizieren. Liebevolle, klare Grenzen bedeutet für mich Offenheit im Herzen, Mitgefühl für mich und allenfalls wenn möglich auch für mein Gegenüber. Das wichtigste ist, mich selbst zu verstehen. Das Gegenüber braucht mich nicht zu verstehen. Meine Tochter zum Beispiel spürt den Unterschied sofort, ob ich im Kampf oder der Liebe bin und mir klar bin, was meine Wahrheit ist. Solche Grenzen respektiert sie viel einfacher.

Gewohnheitsrecht aufgeben

Manchmal viel es ihr noch schwer das Gewohnheitsrecht aufzugeben, dort wo ich zu lange Dinge gemacht habe, die ich eigentlich nicht wollte. Das konnte ich ihr auch gut sagen, dass ich das verstehe und dass ich mich aber auch sehr gut verstehe. Es ist legitim, dass das Gegenüber mit meinen Entscheidungen nicht einverstanden ist, aber es ist genauso legitim, dass ich meine Wahrheit trotzdem lebe. Wenn wir gegenseitig unsere Grenzen respektieren, gibt es fast immer eine Lösung und kein fauler Kompromiss.

Es kann aber auch sein, dass wir bei Anderen unbewusst oder bewusst Grenzen überschreiten und uns einmal als Opfer und einmal als Täter fühlen.

Raum einnehmen und klare Grenzen setzen

Wir dürfen wie eine Königin/König unseren Raum einnehmen. Du kannst einige tiefe Atemzüge ein und ausatmen. Dann erlaube dir weich zu atmen, spüre deine Füsse, Beine, Becken, Oberkörper, Hals und Kopf. Erlaube, dass dein Atem und Sauerstoff in alle Zellen deines Körpers fliesst. Dann erlaube, dass sich deine Energie über deinen Körper hinaus ausdehnt und auch deinen energetischen Raum um deinen Körper herum einnimmt. Atme solange bewusst ein und aus, bis du spürst, dass du ganz mit dir und deinem Körper verbunden bist. Dies kannst du immer wieder wiederholen. Mit der Zeit wird es zur Selbstverständlichkeit, dass dein Raum dir gehört. Dies spüren die anderen Menschen und Kinder und versuchen oft gar nicht mehr über deine Grenzen zu treten. Sobald ich meinen Raum einnehme und an meinen Grenzen gerüttelt wird, kann ich mit Humor und Verständnis darauf reagieren.

Kreislauf durchbrechen

Wichtig dabei ist, uns nicht zu verurteilen, wenn wir trotz Achtsamkeit laut werden, weil wir unsere Grenzen nicht respektiert haben, uns verteidigen oder angreifen. Wenn wir uns selbst verurteilen, setzen wir die Spirale weiter fort. Sobald wir uns liebevoll in den Arm nehmen und uns trotzdem lieben, können wir daraus lernen. Wir bekommen immer wieder die Chance, Grenzen früher zu setzen. Wie ein Kind das laufen lernt, es fällt um, steht auf und läuft weiter. Alles darf gelernt sein.

So schön, wir können jederzeit entscheiden, aus dem Opfer/Täter und Macht/Ohnmacht Gefüge auszusteigen und liebevoll und klar für uns einzustehen. Wenn wir alle in unserer Kraft und Verletzlichkeit sind, finden Übergriffe jeglicher Art keinen Nährboden mehr.

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One thought on “Grenzen setzen

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